Electroland Records Vienna         

Zeitgenössisches. Neoklassik. Jazz. Elektronik. ArtPop. Literatur.

UPCOMING RELEASES



1.


Susanna Ridler [koe:r]
GREATEST LITTLE HITS I



Enthält alle Eigenkompositionen des Albums [koe:r] aus dem Jahr 2008 und Unveröffentlichtes aus dieser Produktionsphase.


Historie:


Das Projekt [koe:r] war Ergebnis einer langjährigen Suche, Tradition & Moderne zu verknüpfen und einen individuellen und ungewöhnlichen Stilzugang zu finden. Elektronik, Jazz, Pop und Rock sollten auf innovative Art zusammengeführt werden. Im Studio aufgenommenes Live-Material traf da auf die Möglichkeiten, die der Computer bot – mit all den Methoden wie Sampling, Verfremdung, Timestretching, Pitchbending, etc. So fanden sich auch Songs wie Summertime, Fever, Comes Love, Angels Eyes, You go to my Head und Corcovado undogmatisch auf eine überraschend neue musikalische Ebene gehoben – zumal die alten Songs einerseits für sie ungewöhnliche Stilkleider trugen und andererseits eine Interpretation erfuhren, die an Neukomposition grenzte.



Susanna Ridler:


Mein langjähriger Wegbegleiter Kontrabassist Peter Herbert war gewissermassen der Implusgeber für den Soundcharakter von [koe:r].


Er kam Anfang der Nuller Jahre in mein improvisiertes minimalistisch ausgestattetes "Homestudio", um zu meinen ersten digitalen Klang-Entwürfen Aufnahmen einzuspielen. Peter erlaubte mir, seine Aufnahmen weiter zu verarbeiten. Dieser Aufnahmetermin war die Initialzündung für [koe:r] - der warme, schöne Basssound zu den digitalen, kühlen Soundlandschaften, inspirierten mich diesen Weg der Klangforschung weiter zu verfolgen und so ergab eines das andere. Nächster Gast war Trompeter Thomas Gansch, dem wir ein Mikrophon in unserem Schlafzimmer aufstellten, da es kein Budget für Tonstudio - Aufnahmen gab. Seine geniale Improvisation, zu hören in der Coverversion von Summertime, bleibt unvergessen.
Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen beteiligten Kollegen von ganzem Herzen für Ihre Mitwirkung und ihre musikalischen Ideen bedanken - OHNE SIE WÄRE DER SOUND VON [koe:r] NIEMALS IN DIESER ART ENTSTANDEN. Ganz besonders bei Peter Herbert und Wolfgang Puschnig!
Essentielle musikalische Beiträge zur ersten CD kamen auch von Gitarrist Helmut Jasbar und Schlagzeuger Rainer Deixler.
 Erstaunlich, wenn ich daran zurückdenke ... unter welch bescheidenen Aufnahmebedingungen bei uns zu Hause all diese tollen Kollegen dieses Album eingespielt und veredelt haben.
Ganz am Schluss traute ich mich schüchtern im Porgy & Bess Wolfgang Puschnig anzusprechen und zu fragen, ob ich ihm Songs zum hören schicken dürfte. Erfreulicherweise gefiel ihm das Material. Auch er spielte im Schlafzimmer Saxophon & Flöte für die Tracks ein.
Das erste Album wurde  2008 durch den SKE-Fond gefördert.
Nach sehr guten Medien - Reaktionen zum Erstling [koe:r] und einigen Konzerten, folgte 2012 das zweite Album [koe:r] „Susystems“.
Hier ist die Entwicklung durch die Konzert-Live-Erfahrung mit der Band und die intensive Arbeit an meiner Stimme und deren Ausdrucksmöglichkeiten hörbar. Es wurde jazziger, freier, wilder, aber auch das Songwriting hatte sich verändert.
Diesmal aber fanden die Aufnahmen - dank einer Förderung durch den Ö. Musikfond im Tonstudio Cosmix statt.
Neben Peter Herbert (Kontrabass) und Wolfgang Puschnig ( Altsaxophon, Flöte), bereicherten auch Florian Kmet ( E Gitarre), Alexander Lackner ( E Bass) und Gerald Preinfalk ( Bassklarinette) den Sound der zweiten [koe:r] CD Susystems.




PRESSESTIMMEN zu [koe:r] 2008


Die Presse (A)
Ihre größtenteils elektronisch generierte Zeitlupenästhetik birgt jene tiefgekühlte Soulfulness, mit der auch Sidsel Endresen und David Sylvian bezirzen.




Der Standard (A)

Auf [koe:r] fungiert Ridlers Stimme als vielgesichtige, kohärenzstiftende Leitlinie durch die Dub-lastigen, detailfreudig auskomponierten Electronica Soundscapes: Zuweilen als bloße Klangfarbe in die kontrastreichen Strukturen integriert, dann wiederum in Song-tragender Rolle hervortretend, werden etwa Jobims Corocvado oder Gershwins Summertime auf sinnliche Weise dekonstruiert.



3 Sat Kulturzeit (D)

Susanna Ridler lotet die Möglichkeiten moderner Studiotechnik aus und schafft vielschichtige, abstrakte Sound-Welten. Doch im Zentrum des Klangkörpers schlägt deutlich vernehmbar ein JazzHerz.



Kulturnews (D)

Gershwins "Summertime" existiert in über 10 000 Interpretationen, doch Susanna Ridlers Version besteht den Vergleich: Das Downbeatkleid, das sie dem Song verpasst hat, überzeugt mit kaltschnäuzigem Charme.


Vogue (D)  
Jazzig, intellektuell, sinnlich

Slamzine (D) 
Mit der famosen Gershwin Adaption „Summertime“ dürfte „[koe:r]“ für manchen Musikkonsumenten eine interessante und durchaus willkommene musikalische Horizonterweiterung darstellen. Sei es nach einer durchzechten Nacht für einen entspannten Sunday Morning oder als Unterlegung für einsame nächtliche Autobahnfahrten. Denn Atmosphäre und Entspanntheit sind bei Susanna Ridler garantiert.


FM4 (A)

 slightly experimental, but extremly beautiful



APA (A) 
äußerst empfehlenswert, zugleich intelligent und emotional

CITY(A)
Träumerisch schön




2.


Susanna Ridler [koe:r]
GREATEST LITTLE HITS II



Alle Eigenkompositionen des Albums [koe:r] Susystems aus dem Jahr 2012 und Unveröffentlichtes aus dieser Produktionsphase.



PRESSESTIMMEN zu [koe:r] Susystems 2012

Rolling Stone: (..) "Susystems führt schnurstracks ins Reich der Geniestreiche"



Sound & Media
"(..) ein wenig Laurie Anderson, übersetzt in die Jetztzeit.


Kurier

 "(..) Das Ergebnis ist international durchhauchte Erwachsenenmusik zwischen Jazz, Elektronik, Pop und Funk im Gegenteilmodus: spannend und entspannend, berührend und exaltiert, eingängig im Großen und sperrig im Detail. Schön."



Mannheimer Morgen

 (..) Ridler, die so kühl klingen kann wie ein Eishauch und im nächsten Moment so sinnlich wie eine Liebhaberin, changiert auch in ihren Eigenkompositionen souverän zwischen melodischem Pop, tanzbarer Electronica, krachenden Rock-Anklängen und emotionsstarken Jazz Improvisationen. Ihre Band folgt ihr dabei kongenial. Und all das klingt weitaus besser als so viele der blassen Sänerginnen aus dem hohen Norden. Unbedingt zu empfehlen!



Jazzthing

 (..) Ihre Versionen klingen wie vertonte Gedichte, konsequent für das digitale Zeitalter konzipiert und interpretiert. Ridlers Stringenz reicht bis zur Veröffentlichungspolitik: Das Album erscheint auf ihrem eigenen Label Electroland Records und präsentiert damit ein schlüssiges 360-Grad-Modell.



Der Standard

 "(..) Da sind die eigenwilligen Rekompositionen alter Standards wie "You Go To My Head", in dem die Sängerin, flankiert von Wolfgang Puschnigs frenetischem Altsaxofon, den Songtext durch eine Steigerung bis ins höchste Kopfstimmenregister bildhaft umsetzt. Susystems bestätigt sie als Singer/Songwriterin erfrischend eigenständiger Kategorie ..."




3.


Susanna Ridler [koe:r]


COVERVERSIONS



 Alle Coverversionen der Alben [koe:r] aus 2008 und [koe:r] Susystems aus 2012 und eine brandneue Coverversion.



 


4.


Susanna Ridler [koe:r]


REMIX EP 


Ein Song des zweiten [koe:r]  Albums "tachycardia" wurde 2009 von 4 wunderbaren Kollegen remixt:




Wolfgang Schlögl, aka I WOLF - Bernd Oberlinninger aka BRENDA - Uwe WalknerChristian Ghahremanian als LOWA  und Conny Dix aka D.I.X. Ein Remix stammt aus meiner Hand.

Diese EP wird wiederveröffentlicht - vermutlich mit einer weiteren Neuinterpretation.



5.


Susanna Ridler


Am 8. Februar 2026
RADIO JONKE (Sonate in drei Sätzen für Stimme, electronics, Violine und Gert Jonke) 

 Gert Jonke wäre an diesem Tag 80. Jahre alt geworden



Teil III der Auskopplung der umfassenden Literaturvertonung "GEOMETRIE DER SEELE - Hommage an den Dichter Gert Jonke (1946-2009) - nominiert für den Preis der deutschen Schallplattenkritik.





6.


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